Archiv für das Tag 'PR'

Blowjobs – Ryanair wirbt mit Extraservice in der Businessclass …

Alexander Broy 27. Februar 2009

Das nenne ich eine unterhaltsame und unkonventionelle Ansprache, die der CEO von Ryanair auf dieser Pressekonferenz gehalten hat, aber sehen sie selbst.
Ein Horror für seine Pressereferentin, aber ein viraler Lacher … politisch nicht 100% korrekt, aber wer will das schon sein ….


 
via Gedankensolo

Die Systems München öffnet sich für Blogger

Alexander Broy 8. Oktober 2008

Die SYSTEMS 2008 lädt erstmals gezielt Blogger dazu ein, sich auf der Messe umzusehen. Eine Blogger Lounge mitten auf dem Veranstaltungsgelämde dient als zentraler Anlaufpunkt und bietet freien WLAN-Zugang, um live vom Geschehen zu berichten. Der Eintritt zur Messe ist für Blogger selbstverständlich kostenfrei.

So ungefähr wird der Text der Pressemeldung lauten, die wir demnächst verschicken werden. Die Blogger vs. Journalisten Diskussion ist damit obsolet geworden. Blogger und natürlich auch Podcaster und Vodcaster dürfen umsonst auf die Messe, bekommen Schnittchen, Orangensaft und einen kostenlosen Parkplatz auf dem Messegelände (genau wie Journalisten). Wer interesse hat kann sich bei mir oder direkt bei der Messe München akkreditieren.

Nachtrag 17.10.2008 hier ist der offizielle Blog zur Bloggerlounge: http://www.bloggerlounge.de

PR-Arbeit 2.0?

Alexander Broy 29. April 2008

Don Alphonso verhöhnt in seinem Beitrag WEB 2.0 – Sie werden es nie begreifen die WEB 2.0 Pressearbeit eines Berliner Startups: deutlich, bissig und sehr amüsant, das schätzt man an Dons Blogposts. Ein wenig tut er mir aber leid, der PR Verantwortliche bei diesem “Berliner Startup”. Was hat er falsch gemacht? Er hat einem Blogger eine Pressemeldung zugeschickt und bekundet, dass er sich über eine Erwähnung in dessen Blog sehr freuen würde. Damit hat er sich den Zorn des Bloggers zugezogen.

Ich will uns die Blogger – Journalisten Diskussion auf jeden Fall ersparen. Aber anmerken möchte ich, dass ein Journalist die Pressemeldung eines Unternehmens vermutlich gelöscht, überflogen, gelesen oder übersehen hätte, aber er hätte sich darüber nicht so echauffiert.
Einem Medium eine Pressemeldung zuzusenden, ist ein Angebot: “Hier ist ein Thema, ich helfe dir bei der Recherche. Mach was draus, wenn es dich und dein Publikum interessiert, mein Kunde und ich würden uns freuen.” nicht mehr und nicht weniger.

Thomas Knüver vom Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache hat es auf der Republica08 in Berlin in etwa so formuliert. Wenn es keine Massensendung sei, sondern eine persönlich adressierte Bitte, hätte er nichts gegen PR. (hoffentlich nicht zu frei zitiert).
Manche Blogger, wie anscheinend Don Alphonso, möchten privat bleiben und verschont werden von Werbung und PR, manch einer möchte als Journalist ernst genommen werden und vielleicht sogar mit seinem Blog Geld verdienen.
Wie kann man als PR-Berater unterscheiden, welchen Blog man wie anspricht, und wen man besser nicht ansprechen soll?

Ich plädiere für die gleiche Nachsicht mit den PR-Beratern, wie man sie auch mit den Anderen hat, die einfach noch ein bisschen 1.0 sind.