Print und Online – Eine kleine Geschichte der Zeit

Alexander Broy 25. Juni 2009

zeit-printonlioneDie ZEIT hat es als erstes (Print)Medium verstanden, Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten. Nur so kann man die schwindende Zahl an Totholzlesern bei Laune halten und gleichzeitig der “hippen”, neuen Onlinezielgruppe um den Bart streichen. Den Artikel über die Diskussion von Franziska Heine mit Zensursula von der Leyen wird online als

… streiten über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten.

angekündigt.

In der Printausgabe, die wie angenommen wird, eher von der Generation “Internet ist Teufelswerk” gelesen wird, kann man es ruhig auch mal ein bisschen drastischer formulieren:

Die Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie

Ich warte nun darauf, dass die anderen Medienhäuser nachziehen und auch ihre Inhalte zielgruppengerecht aufbereiten, vieleicht ist das der Weg aus der Krise.

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